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Schulgebäude:

  • Werden die Räume rechtzeitig für die Einschulung des 5. Jahrgangs im August 2018 fertig sein?

Der Unterricht startet, anders als zunächst geplant, in Klassenräumen im Zentrum der bisherigen Hauptschule Nord. Die Räume sind pädagogisch und technisch so ausgestattet, dass sie gute Startbedingungen bieten. Der Umzug in den ersten umgebauten Bauteil erfolgt nach den Herbstferien.

  • Sind Differenzierungsräume direkt an den Klassen geplant?

Ja. Variabel nutzbare Räume in der Nähe der Klassenräume gehören zu den Vorgaben im Architektenwettbewerb.

  • Welche Fachräume (zum Beispiel für Biologie oder Chemie) werden genutzt?

Für eine Übergangszeit, die voraussichtlich zwei Schuljahre umfasst, werden die sehr gut ausgestatteten Fachräume der benachbarten Freiherr-vom-Stein-Realschule genutzt. Dies ist mit der dortigen Schulleitung abgestimmt. Anschließend stehen am Schulstandort die neuen Fachräume zur Verfügung.

Schulkonzept:

  • Welche Voraussetzungen muss mein Kind erfüllen, damit es die 3. Gesamtschule besuchen kann?

    Die Gesamtschule ist eine „Schule für alle Kinder“ – wie die Grundschule. Hier sind alle Kinder willkommen – jedes Kind ist anders, und das ist gut so. Diese Vielfalt ist das „Salz in der Suppe“, denn die Kinder können miteinander und voneinander viel lernen.“ (Zitat aus: Gesamtschule, Information für Eltern, Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule NRW e.V.)
     
  • Wie wird sich die 3. Gesamtschule von ihrem Profil her von anderen Gesamtschulen absetzen? Was wird die Schule demnächst auszeichnen? Warum sollten Eltern ihr Kind dort anmelden?

Sehr viele Inhalte der Arbeit einer Gesamtschule sind bereits durch die Schulform Gesamtschule vorgegeben. In den Jahrgängen 5 und 6 wird ein allgemein bildendes Fundament gelegt. Basis ist eine intensive Beziehungs- und Betreuungsarbeit. Die pädagogischen Schwerpunkte werden durch die bzw. zusammen mit der künftigen Schulleitung festgelegt. Denkbar sind: Sport, Gesundheitserziehung, MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), Kunst und Kultur. Speziell für einen Schwerpunkt Sport sind am vorgesehenen Schulstandort gute Voraussetzungen durch die unmittelbare Nachbarschaft zum Leichtathletikzentrum Nord, den neuen Parkour-Park und die Nähe zum Nordbad gegeben.

Die neue Schule wird gut ausgestattet sein; mit WLAN, Mensa, Bibliothek usw.

Die 4-zügige Schule bietet ihren Schülerinnen und Schülern ein überschaubares System. Eine Mitarbeit der Erziehungsberechtigten am Schulprogramm ist ausdrücklich erwünscht und bietet die Möglichkeit, bspw. bei der Organisation von AG-Angeboten auf die Wünsche und Begabungen des eigenen Kindes einzugehen.

  • Wird die sozialpädagogische Unterstützung, die an einigen Grundschulen bereits erfolgt, an der 3. Gesamtschule fortgesetzt?

An den Grundschulen Blankenhagen und Neißeweg sowie der Freiherr-vom-Stein-Realschule sorgen demnächst multiprofessionelle Teams dafür, dass der Übergang an die weiterführende Schule möglichst gut gelingt. Diese Arbeit wird auch für die 3. Gesamtschule erfolgen. Daneben können die Schulsozialarbeit oder die Jugendarbeit des Bürgerzentrums Lukas unterstützend tätig werden.

  • Welche Kooperationspartner wird es im Sozialraum geben?

Gespräche zur Kooperation mit verschiedenen Partnern im Sozialraum werden derzeit geführt werden. So hat bspw. bereits die Fachhochschule Bielefeld - Studienort Gütersloh - ihre Kooperationsbereitschaft mit der 3. Gesamtschule bestätigt und freut sich auf eine für beide Seiten gewinnbringende Zusammenarbeit.

  • Welche Schüleraustausche kann es geben?

Möglichkeiten für zukünftige Schüleraustausche in den höheren Jahrgängen bieten zum Beispiel Schulen in den 5 Gütersloher Partnerstädten. Kontakte zu Partnerschulen sind aber auch über Lehrkräfte möglich.

  • Ist Soziales Lernen ein Thema?

Respekt und gegenseitige Wertschätzung sollen das Schulklima kennzeichnen. Dafür werden zusammen mit den Schülerinnen und Schülern Regeln aufgestellt und Absprachen getroffen. Sollte gegen diese verstoßen werden, wird dies Thema in der Klassenstunde sein und gemeinsam über Konsequenzen beraten. Insofern ist Soziales Lernen etwas, was aufgrund von Regelverstößen oder Konflikten kontinuierlich ins Bewusstsein gehoben wird. Im Bedarfsfall kann Soziales Lernen aber auch systematisch wie eine Unterrichtsreihe behandelt werden. Entsprechende Programme (z.B. Lions Quest) eignen sich dafür.

Schulorgansatorisches

  • Was bietet die 3. Gesamtschule, was andere Schulen nicht haben?

    Die 3. Gesamtschule wird vierzügig errichtet. Sie ist somit eine eher kleine, überschaubare Gesamtschule. Die Schulgebäude werden grundlegend auf einen neuen Stand gebracht und erweitert. Dies geschieht unter Berücksichtigung aktueller pädagogischer Anforderungen. In einem Architektenwettbewerb wird die beste bauliche Lösung ausgewählt und dann umgesetzt. 
     
  • Ist eine Erhöhung der Zügigkeit auf mehr als 4 Züge möglich?

Nein, die 3. Gesamtschule wird 4-zügig ausgelegt sein.

  • Wie setzt sich das Lehrerkollegium zusammen? Werden auch Lehrkräfte der Hauptschule Nord oder der Freiherr-vom-Stein-Realschule an der 3.Gesamtschule tätig sein?

Um als Lehrerin oder Lehrer an der 3. Gesamtschule tätig zu werden, muss man sich bewerben. Dies können natürlich auch die Lehrkräfte der auslaufenden Schulen tun. Einige haben bereits entsprechendes Interesse signalisiert. Die Entscheidung über den Einsatz der Lehrkräfte trifft die zuständige Schulaufsicht.

  • Gibt es Überlegungen, an anderen Gesamtschulen Züge zu kürzen?

Konkrete Pläne dazu gibt es nicht. Entscheidend wird sein, wie viele Kinder an der Schulform Gesamtschule insgesamt angemeldet werden. Die Stadt ist mit den Leitungen der beiden anderen Gesamtschulen im Gespräch.

  • In welcher Weise können Eltern in der Schule mitwirken?

Eltern können und sollen an der Gestaltung der Schule mitwirken. Eine Mitarbeit der Erziehungsberechtigten am Schulprogramm ist ausdrücklich erwünscht und bietet die Möglichkeit, bspw. bei der Organisation von AG-Angeboten auf die Wünsche und Begabungen des eigenen Kindes einzugehen.

Gerade eine Schule im Aufbau ist auf gute Ideen angewiesen. Daneben gibt es natürlich die Möglichkeit der Mitwirkung in den schulischen Gremien oder im zu gründenden Förderverein. Die Initiative 3. Gesamtschule bereitet den Übergang von der Initiative hin zum Förderverein bereits vor.

  • Was sind die Entscheidungsgrundlagen für eine Aufnahme an der 3. Gesamtschule, falls es einen Anmeldeüberhang geben sollte?

Wenn mehr Schülerinnen und Schüler angemeldet werden als Plätze vorhanden sind, entscheidet die Schulleitung über die Aufnahme. Sie zieht dabei eines oder mehrere der Kriterien heran, die in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I vorgegeben sind:

Geschwisterkinder, ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen, ausgewogenes Verhältnis von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Muttersprache, Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Leistungsfähigkeit (Leistungsheterogenität), Schulwege, Besuch einer Schule in der Nähe der zuletzt besuchten Grundschule, Losverfahren. Die Auflistung der Kriterien stellt keine Rangfolge dar.

  • Wie ist die Schule an den ÖPNV angebunden?

Die 3. Gesamtschule liegt am Rande eines Wohngebietes im Norden Güterslohs. Sie ist aus der Innenstadt und auch aus anderen Bereichen wie Blankenhagen oder Isselhorst gut mit dem Fahrrad oder dem Bus zu erreichen. Die Buslinie 211 bedient den Weg vom ZOB über die 3. Gesamtschule und Blankenhagen nach Niehorst und wieder zurück im Halbstundentakt. Die Buslinie 218 bedient an Schultagen den Weg aus den Stadtteilen Hollen und Isselhorst über die 3. Gesamtschule zum ZOB und zurück. Die Stadtwerke Gütersloh GmbH richtet im Auftrag der Stadt eine neue Buslinie 219 ein, die den Bereich Avenwedde-Friedrichsdorf mit der 3. Gesamtschule verbinden wird. Alle genannten Buslinien werden derzeit zwischen den Stadtwerken Gütersloh GmbH und dem Schulträger Stadt Gütersloh abgestimmt und optimiert, damit zum Schulstart im August 2018 eine gute Anbindung der 3. Gesamtschule gewährleistet ist.

Unterricht:

  • Welches Kursangebot wird angeboten werden?

Im Jahrgang 5 werden zunächst die Pflichtfächer angeboten, wie es die Stundentafel vorschreibt. Die Bezirksregierung wird das erforderliche Lehrpersonal bereitstellen. Über weitere Angebote entscheidet die Schule selbst im Rahmen der zur Verfügung stehenden Stundenzahl.

  • Die Hauptfächer werden, beginnend ab der Klasse 7, als Grund- und Erweiterungskurse eingerichtet. Wovon hängt diese Einteilung ab?

Im Unterricht ist eine Binnendifferenzierung möglich; d.h., dass die Schülerinnen und Schüler in einer Klasse in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an einem Thema arbeiten. Den Zeitpunkt für eine äußere Differenzierung – die Aufteilung in Grund- und Erweiterungskurse – legt die Schule selbst fest.

  • Ab der 6. Klasse gibt es Wahlpflichtfächer. Wird es eine Orientierungsphase geben, nach der man gegebenenfalls das Fach wechseln kann?

Die Schulgremien werden im Lauf des ersten Jahres entscheiden, ob ab dem 6. Schuljahr alle Wahlpflichtfächer (2. Fremdsprache, Naturwissenschaften, Arbeitslehre, Darstellen und Gestalten) gleichzeitig zur Wahl stehen, oder ob nur mit der 2. Fremdsprache begonnen wird und die anderen Wahlpflichtfächer ein Jahr später gewählt werden können.

Ein Kurswechsel ist nur im Ausnahmefall möglich. Dabei können persönliche Gründe, aber auch Kursgrößen eine Rolle spielen.

  • Die Sekundarstufe II der 3. Gesamtschule ist 2-zügig geplant. Welches Kursangebot wird möglich sein?

Zunächst einmal ist eine Kontinuität von Leistungskursen angestrebt: Leistungskurse sollen möglichst über einen längeren Zeitraum hin angeboten werden können. Spezielle Kurswünsche können über Kooperationen mit anderen Oberstufen realisiert werden, wie dies zwischen anderen Schulen auch jetzt schon üblich ist.

  • Wird es an der 3. Gesamtschule muttersprachlichen Unterricht geben?

Wenn entsprechende Schülerzahlen vorhanden sind, kann es für Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunft muttersprachlichen Unterricht in ihrer Heimatsprache geben. Dies wäre dann ein zusätzliches Angebot und gehört nicht zum Pflichtunterricht.

  • Wie ist die Ausrichtung der 3. Gesamtschule bezüglich der Sprachförderung / der Annäherung an die deutsche Kultur geplant?

Wunsch der Stadt ist, dass vorhandene Strukturen weitergeführt werden. Dazu muss mit den zuständigen Schulaufsichten, der künftigen Schulleitung und den Leitungen der umgebenden Schulen geklärt werden, wie die Arbeit der Grundschulen am besten in der weiterführenden Schule fortgesetzt werden kann.

  • Welche 2. Fremdsprache wird ab Klasse 6 unterrichtet?

In der Regel entscheiden sich Schulen für Französisch als 2. Fremdsprache. Latein wäre dann ab Klasse 8 möglich, mit dem Latinum als Abschluss.

Betreuung

  • Zu welcher Uhrzeit wird der Unterricht an der 3. Gesamtschule beginnen? Wie wird die Stundentafel aussehen?

Das Stundenraster ist als 60-Minuten-Raster vorgesehen.

1. Stunde: 08.00 Uhr bis 09.00 Uhr
2. Stunde: 09.05 Uhr bis 10.05 Uhr
3. Stunde: 10.35 Uhr bis 11.35 Uhr
4. Stunde: 11.40 Uhr bis 12.40 Uhr
Mittagspause
5. Stunde: 13.40 Uhr bis 14.40 Uhr
6. Stunde: 14.45 Uhr bis 15.40 Uhr

  • Die 3. Gesamtschule wird eine Ganztagsschule sein. An welchen Wochentagen wird ganztags unterrichtet? Welches Betreuungsangebot wird möglich sein?

Alle Gesamtschulen sind Ganztagsschulen. Die konkrete Ausgestaltung des Ganztags ist von Schule zu Schule unterschiedlich. In der Regel sind Montag, Mittwoch und Donnerstag die „Langtage“.

In jedem Fall wird über verlässliche Betreuungsangebote sichergestellt, dass im Bedarfsfall an jedem Schultag eine Betreuung gewährleistet wird - wie in der Grundschule durch die OGS. Über die Inhalte des AG-Angebotes wird die Schule entscheiden. Oft bringen Lehrkräfte und auch Eltern bestimmte Hobbys oder Begabungen mit, die in das AG-Angebot einfließen - Elternmitwirkung ist hier möglich und ausdrücklich erwünscht!
Darüber hinaus können Absprachen mit anderen Schulen über eine Erweiterung des AG-Angebotes getroffen werden.

Statements von Eltern zur 3. Gesamtschule, geäußert zum Ende der Informationsveranstaltung:

  • Gut, dass eine kleine Gesamtschule errichtet werden soll.
  • Positiv, dass so kurze Schulwege für viele Schülerinnen und Schüler erreicht werden können - dies unterstützt die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler.
  • Toll, dass es Mitgestaltungsmöglichkeiten gibt.
  • Die neue Schule bietet viele Chancen.
  • Unsicherheit hinsichtlich der Schulwahl:
    Man kann noch niemanden an der Schule fragen, weder Lehrkräfte noch Eltern.
  • „Wir sind zufrieden mit Konzept der Janusz Korczak-Gesamtschule - toll, wenn man so etwas demnächst auch vor der Haustür haben kann.“
  • Eltern wünschen sich, mehr „Greifbares“ zu haben:
    Namen von Schulleitung und Kollegium, konkrete Ansichten der Klassenräume und der Mensa, …
  • Sorge, dass die Gebäude für die Schule nicht rechtzeitig fertig gestellt werden.
  • Unverständnis, dass ein solch großes Projekt scheitern könnte, wenn nicht bereits im ersten Jahr genügend Anmeldungen erfolgen sollten.
  • Gesamtschulen sind gut, denn sie bieten die Möglichkeit zu längerem gemeinsamen Lernen.
  • Es besteht die Erwartung, dass sich das Konzept der 3. Gesamtschule von den Konzepten der anderen Gesamtschulen abheben wird.
  • Chance, innerhalb des gesetzlich vorgegebenen Rahmens die Schule zu gestalten, am Profil der 3. Gesamtschule mitzuwirken.

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Unsere Schule stellt sich vor

Am 01.12.2018 ist von 10.30 -13.30 Uhr der erste Tag der offenen Tür. [mehr …]

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3. Gesamtschule
Ahornallee 46
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Telefon (05241) 505 282 10
E-Mail info@ges3.schulen-gt.de